Pocken oder Pusteln auf Pflanzen ?
Verursacher für die verschiedenen Pusteln und Verfärbungen sind oft Gallmilben. Die Milben selber sind mikroskopisch klein und nicht mit bloßem Auge zu sehen. Oft finden sich aber auf den Blattunterseiten filzige Beläge. Häufig sind später nachtreibende Blätter wieder ohne Befall. Zur Zeit können Sie diesen Schädling nur noch durch Herauspflücken der Blätter bekämpfen. Im nächsten Jahr behandeln Sie die Pflanzen ab Austriebsbeginn mehrfach mit Netz- Schwefelit WG. Bei der Spritzung mit diesem Pilzbekämpfungsmittel werden Gallmilben mit erfasst.
Rhododendroblüte sichernheißt Zikade bekämpfen

Im August beginnt die Rhododendron- Zikade mit der Ablage Ihrer Eier an die nächstjährigen Blütenknospen. Dabei schafft sie wunden, wodurch die pilzliche Knospenbräune eindringen kann, was in der Folge zu einem langsamen Eintrocknen und Absterben der Blütenanlagen führt.
Im Frühjahr zeigen die abgestorbenen Blüptenknospen ein schwarzes stacheliges Aussehen, die Sporenlager des Pilzes. Dann sind sie nicht mehr zu retten und sollten daher ausgebrochen werden. Einzige Möglichkeit, den Pilz zu vermeiden, ist die konsequente Bekämpfung der Rhododendron- Zikade. Spätestens sollte dies jetzt im Herbst, besser schon während der Sommerferien erfolgen. Die erwachsene Zikade ist grün gefärbt mit diagonal laufenden roten Streifen auf der Rückenpartie. Sie sind sehr agil und springen bei Berührung schnell weg, weshalb ihre Anwesenheit gut mittels Gelbtafeln erkennt und kontrolliert werden kann. Die Larven sind gelblich und nicht sprungfähig.
Erdbeeren und Ziergehölze vor Wurzelfäule schützen

Welke- Erkrankungen stellen jedes Jahr aufs neue für bestimmte Pflanzen, wie beispielsweise Erdbeeren, aber auch Clematis, Rhododendren, Scheinzypressen oder Thujen, ein großes Problem dar. Insbesondere frisch Gepflanztes ist besonders anfällig für einen Befall mit Wurzelpilzen. Spätsommerliche Wärme- beziehungsweise Trockenperioden, wenn die Pflanzenwurzeln viel Wasser aufnehmen wollen, lassen betroffene Pflanzen regelrecht zusammenbrechen.
Bei Rhododendren können komplette Triebe zurücktrocknen, die Blätter rollen sich nach innen ein und verfärben sich fahlgrün bis braun. Auch bei Thujen verfärben sich die Triebe gelblich- grün, werden fahl und matt, bis die gesamte Pflanze schließlich verbräunt. Jetzt zur herbstlichen Pflanzzeit können frisch gesetzte Erdbeeren oder umgetopfte Ziergehölze vor einem Befall mit dieser Phytophthora- Welke geschützt werden.
Unsere Empfehlung, Celaflor Spezial- Pilzfrei Aliette
Ameisenaktivität steigt an
Nach feuchten Tagen werden im Haus, auf Terrassen und Wegen Ameisen wieder aktiv. Ameisen schaden Pflanzen durch das Pflegen von Blattlauskolonien und durch ihre Grabetätigkeit an den Wurzeln. Setzen Sie auf Wegen und Plätzen Loxiran -S- Ameisenmittel* als Gießbehandlung ein. Um das Einwandern der Ameisen in Bäume zu verhindern, legen Sie einen Raupen- und AmeisenLeimring an.
In Innenräumen verwenden Sie das Loxiran AmeisenBuffet* mit dem natürlichen Wirkstoff Spinosad.
Schützen Sie die neuen Austriebe Ihrer Rosen !
Nach starken Winterschäden treiben die Rosen jetzt wieder aus. Da die wichtigsten Pilzerkrankungen der Rosen (Sternrußtau, Rost und Echter Mehltau) an der Pflanze und dem Falllaub überwintern, können schon die ersten Triebe infiziert werden. Spritzen Sie bereits ab Austriebsbeginn Fungisan Rosen- und Gemüse-Pilzfrei, Fungisan RosenpilzSpray oder Neudo-Vital Rosen-Pilzschutz. So schützen Sie die Rosen von Anfang an zuverlässig vor Erkrankungen.
Praxis-Tipp Diagnose: Rosenblätter rollen sich ein? An vielen Rosen stellt man derzeit einzelne eingerollte Blätter fest. Es findet sich in den Blättern jedoch kein Schädling. Verursacher ist die Rosen-Blattrollwespe. Entsorgen Sie befallene Blätter. Spritzungen sind nicht sinnvoll, da die Schädlinge nicht direkt getroffen werden können.
Triebbefall am Wacholder – Gefahr für Birnen!
Birnengitterrost führt zur Zeit am Zwischenwirt Wacholder zu orangen, schleimigen, aufgequollenen Astpartien. Diese Pilzkrankheit infiziert jetzt die jungen Birnenblätter. Behandeln Sie die Birnen weiterhin vorbeugend alle 7 – 10 Tage mit Neudo-Vital Obst-Pilzschutz.
Praxis-Tipp: Der Pilz ist am Wacholder nicht zu bekämpfen. Befallene Wacholdersträucher sollten ausgeschnitten oder entfernt werden.
Johannisbeerblätter haben rote "Beulen"
Diese roten Wölbungen werden durch die Johannisbeer-Blasenlaus hervorgerufen. Die weißen Läuse haben als Eier auf den Pflanzen überwintert und sitzen jetzt auf den Blattunterseiten in den Beulen.
Zur Bekämpfung der Blasenläuse verwenden Sie Spruzit Schädlingsfrei* oder Neudosan Neu Blattlausfrei. Spritzen Sie vor allem die Blattunterseiten gründlich tropfnass.
Die Spritzung sollte vorzugs-weise in den Abendstunden vorgenommen werden. Beide Produkte kann man auch zur Bekämpfung von Blattläusen in vielen anderen Kulturen verwenden, wie Rosen, Stauden und Gemüse.
Girsch im Staudengarten
Girsch (auch"Dreiblatt") ist eines des lästigen Gartenunkräuter. Besonders in weniger dichten Staudenpflanzungen oder neu angelegten Flächen kann Giersch alle anderen Pflanzen schnell überwuchern.
Mit einem Spritzschirm ist auch auf diesen Flächen der Einsatz von Finalsan Gierschfrei möglich. Bei der Spritzung achtet man darauf, die Blätter der Stauden nicht zu treffen.
Da Finalsan nicht über den Boden aufgenommen wird, besteht keine Gefahr für die Wurzeln der Stauden.
Brombeeren sind letztes Jahr nicht reif geworden?
Verursacher dieses Schadens ist meist die Brombeergallmilbe. Die winzigen Milben überwintern an den Brombeerknospen. Während des Austriebes befallen sie die Blüten, dort verhindern sie später durch ihre Saugtätigkeit das ausreifen der Früchte.
Zur Bekämpfung der Brombeermilben setzen Sie jetzt Netz- Schwefelit WG ein. Netz- Schwefelit besitzt eine befallsmindernde Wirkung gegen Gallmilben. Spritzen Sie die Brombeeren insgesamt dreimal: Die erste Bahandlung erfolgt, wenn die Neutriebe ca. 29 cm lang sind, die zweite, wenn sie ca. 40 cm lang sind und die abschließende bei Blühbeginn.
Rasenschäden durch den extremen Winter

Große Schneemengen und anhaltender Frost haben dem Rasen stark zugesetzt - vielfach sind die Flächen derzeit gelb und voller Moos. Die Moosbekämpfung kann schon im März bei trockenen Bedinungen mit Finalsal Rasen Moosfrei erfolgen. Das Mittel wirkt bereits ab 10°C. Haustiere werden durch Finalsal nicht gefärdet. Nach abtrocknen des Mittels kann der Rasen sofort wieder betreten. Die Wirkung ist bereits nach einem Tag zu erkennen. Das braune Moos kann dann entfernt erden. Ab Anfang April erfolgt danach die erste Dünung mit Azet Rasen Dünger.
Tipp: Auf leichten Böden kann ein zu niedriger pH- Wert die Ursache für Mooswachstum sein. Bestimmen Sie hier zunächst den pH- Wert mit dem pH- Bodentest und streuen Sie bei Bedarf Azet Vital Kalk. Die Dünung erfolgt dann ca. 2 Wochen später.
Jetzt die Ausstriebsspritzung bei Gehölzen vornehmen!

Bei frostfreiem Wetter starten Sie bald die Austriebsspritzung mit Promanal Neu Austriebsspritzmittel. Mit dieser Behandlung werden verschiedene, an den Pflanzen überwinternde Schädlinge erfasst. Der beste Zeitpunkt ist beim Aufbrechen der Knospen ("Mausohrstadium") gegeben. Vorhandene Schädlinge werden durch den Ölfilm erstickt.
Frostschäden an Gehölzen
Mit dem Abschmelzen des Schnees werden an diversen Gehölzen deutliche Schäden sichtbar. Vor allem die oberen Blätter sind braun und vertrocknet. Betroffen sind derzeit fast alle immergrünen Arten wie z.B. Kirschlorbeer und Schneeball. Abhilfe schafft jetzt ein kräftiger Rückschnitt und eine Dünung mit dem Azet Koniferen Dünger oder Azet Baum-, Strauch- u. Hecken Dünger.
Heckenpflanzen an Bürgersteigen und Straßen sind besonders durch die großen Streusalzmengen gefährdet. Sobald der Boden wieder aufgetaut ist, kann man auf leichten Böden die Pflanzen mehrfach sehr gründlich wässern, um das Salz auszuspülen. Danach ebenfalls Düngen.
Obstbaumschnitt

Sobald die Temperaturen wieder steigen, beginnen Sie mit dem Winterschnitt der Obstbäume. Entfernen Sie dabei auch kranke Zweigeund Fruchtmumien (Reste von Früchten). Schnittwunden verschließen Sie zur Förderung der Wundheilung mit Malusan Wundverschluss. Um eine weitere Verbreitung von Krankheiten zu verhindern, desinfizieren Sie regelmäßig die Werkzeuge (z.B. mit Spiritus).
Winterlicher Besuch: Ratten und Mäuse
Spuren der schädlichen Nager, z.B. angefressene Vörräte, finden Sie jetzt häufig in Häusern, Kellern, Garagen etc.. Zur Bekämpfung setzen Sie Sugan Ratten- bzw. Mäuseköder ein. Diese hochattraktiven Köder mit einem Wirkstoff neuester Generation wirken sicher gegen Ratten und Mäuse. Die vorgeschriebene verdeckte Ausbringung erfolgt am einfachsten in den Sugan Köderboxen.
Blätter mit klebrigem Belag ?
Schild- und Wollläuse scheiden große Mengen an Honigtau aus. Dieser bildet auf den Blättern und in der Umgebung befallener Pflanzen einen klebrigen, oft dunkel gefärbten Belag. Bei genauer Kontrolle finden sich auf Stängeln und Blattunterseiten dann die versteckt lebenden Schädlinge. Zur Bekämpfung setzen Sie Raptol Schädlingsspray, Spruzit Schädlingsfrei oder Promanal Neu Schild- und Wolllausfrei ein. Beim Spritzen die Pflanze sehr gründlich benetzen, Behandlung nach Packungsangabe wiederholen.
Aktuell: Pfirsichkräuselkrankheit bekämpfen

Sobald einige Tage Temperaturen über 5°C herrschen, schwellen die Pfirsichknospen. Ab dann sind regelmäßige, vorbeugende Behandlungen mit Neudo- Vital Obst- Pilzschutz nötig.
Buchsbaum in Gefahr

Die Raupe des Buchsbaumzünslers ist erstmals 2007 im Raum Weil am Rhein und nun auch in Lörrach aufgetreten. Die Merkmale, sind Fraß Schäden an den Blättern bis hin zu Kahlfraß. Die Raupen sind etwa fünf Zentimeter lang und haben einen schwarzen Kopf und sind an den hellgrünen, schwarzen und weißen Längsstreifen zu erkennen. Zur Behandlung sollte man die Mikroorganismen Bazillus thuringienses einsetzen. Diese Mikroorganismen erhält man als Hobbygärtner als „Neudorfs Raupenfrei“. Das Mittel sollte möglichst mit hohem Druck in die Büsche gesprüht werden; nach ein bis zwei Wochen ist die Spritzung zu wiederholen.